2. Lauf der Alb Gold Winterlaufserie (28.01.2012)

In Pliezhausen-Rübgarten fand heute der 2. von 4 Läufen zur Alb Gold Winterlaufserie 2012 statt. Wie bereits vor zwei Wochen in Reutlingen nutzte ich den 10 km Lauf als Trainingseinheit. Die anspruchsvolle Strecke über zwei Runden ist mit offiziell 9,91 km etwas kurz, weist dafür aber insgesamt rund 150 Höhenmeter auf.

Der Wettkampf lief mit fast identischer Besetzung wie in Reutlingen auch ganz ähnlich ab: Nach verhaltenem Start wurde das Tempo immer höher und eine größere Gruppe setzte sich an der Spitze ab. Wunder waren nach gerade mal zwei weiteren Trainingswochen natürlich keine zu erwarten.
Trotzdem gelang es mir auf der ersten Runde den Abstand zur Spitze etwas geringer zu halten.
Praktisch dauernd auf gleicher Höhe hielt sich mein früherer Vereinskollege Michael Leibfarth (jetzt SV Ohmenhausen). Dahinter gab es bereits eine größere Lücke.
Am Anstieg zu Beginn der zweiten Runde gab es dann vorne eine weitere Tempoverschärfung und die Spitzengruppe zerfiel während ich eine kleine Lücke zu Michael Leibfarth reißen konnte. Diese konnte er allerdings bis Kilometer 7 wieder schließen.
Um einen Schlussspurt zu vermeiden nutzte ich eine der letzten Wellen rund 1,5 km vor dem Ziel zur vorentscheidenden Attacke. Zwar musste ich auf dem abfallenden Schlusskilometer darum kämpfen meinen kleinen Vorsprung zu halten, blieb aber am Ende knapp vorne.

Damit erreichte ich diesmal nach 33:45 Minuten als 7. der Gesamtwertung das Ziel. Somit konnte ich mich gegenüber dem Lauf in Reutlingen sowohl in der Platzierung als auch in der Zeit verbessern, während die meisten der vorn platzierten Läufer etwas langsamer unterwegs waren. Der Abstand zur Spitze war diesmal rund 20 Sekunden geringer als vor zwei Wochen. Also erneut ein gutes Rennen, die Richtung passt und ich bin schon mal gespannt auf den nächsten Vergleich.

Gewonnen hat heute Boris Rein vom ausrichtenden LV Pliezhausen in 32:13 Minuten knapp vor seinen Teamkollegen Matthias Walker und Peter Obenauer.
Bei den Frauen siegte Nationalkader-Triathletin Anja Knapp (SG Dettingen/Erms) in 37:03 Minuten vor meiner Süßener Teamkollegin Judith Mess (37:47), die nach dem Startverzicht von Friederike Kallenberg (Siegerin in Reutlingen) jetzt die Serienführung übernimmt.

Alle Ergebnisse hier bei Sifi-Timing.

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Start der Alb Gold Winterlaufserie im Kreis Reutlingen (14.01.2012)

Heute startete die Alb Gold Winterlaufserie 2012 mit dem ersten Lauf in Reutlingen. Die weiteren 3 Läufe folgen in Pliezhausen, Reutlingen (gleiche Strecke wie beim ersten Lauf) und Trochtelfingen. Zur Auswahl standen (neben dem Schülerlauf) Strecken über 5 oder 10 km rund um das Kreuzeiche-Stadion.

Ich hatte mich kurzfristig entschieden, den 10er als Trainingseinheit und Standortbestimmung nach der Trainingspause zu nutzen.
Bei relativ verhaltenem Starttempo konnte ich mich bis zur 2 km-Marke in der Spitzengruppe halten. Dann verschärfte eine Gruppe um den späteren Sieger Daniel Hummel (32:09) an einer Steigung das Tempo und ich musste abreißen lassen.
Hier merkte ich deutlich, dass die paar Wochen Training seit Weihnachten zwar schon für ein ganz ordentliches Grundtempo reichen, aber erwartungsgemäß noch keine Topleistung möglich ist.
Der Abstand zur Spitze wuchs schnell an und ich versuchte eine halbwegs gleichmäßige Geschwindigkeit zu halten. Dies gelang recht gut und am Ende kam ich nach 34:03 Minuten auf Gesamtrang 9 ins Ziel.

Zeit und Platzierung sind sicher ausbaufähig. Für den momentanen Trainingsstand und im Hinblick auf die Planung für die kommende Saison ist das Ergebnis aber mehr als zufriedenstellend.

Glückwunsch auch an meine Süßener Teamkollegin Judith Mess, die in der Frauenwertung in 37:34 Minuten Rang 2 belegte.

Alle Ergebnisse hier bei Sifi-Timing.

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Nominierung für die Sportlerwahl 2011 im Kreis Göppingen

Bereits zum 27. Mal wird in wenigen Wochen der Ball des Sports in der Göppinger Stadthalle statt finden. In diesem Rahmen werden auch wieder die Sieger und Platzierten bei der Wahl zum Sportler und der Sportlerin des Jahres 2011 im Kreis Göppingen geehrt.

Ich freue mich sehr über die erneute Nominierung durch das für die Vorauswahl der 8 Kandidaten zuständige Gremium aus Mitgliedern der Sportkreis-Vorstandschaft und der Sportredaktion der NWZ Göppingen/Geislinger Zeitung.
Aktuell und in den nächsten Wochen beinhalten die NWZ Göppingen und die Geislinger Zeitung Stimmzettel für die Wahl durch die Leser. Einsendeschluss ist der 23. Januar.

Bei der vorigen Wahl wurde ich auf den 3. Platz gewählt und würde mich freuen, wenn auch diesmal wieder fleißig Stimmzettel (natürlich für mich ;-) ) ausgefüllt werden.
Allerdings ist auch diesmal die Konkurrenz u. a. mit Biathlet und Vorjahressieger Simon Schempp wieder hochkarätig.

Deshalb also nochmal: Aufmerksam Zeitung lesen (NWZ Göppingen/Geislinger Zeitung), Stimmzettel ausschneiden, abstimmen und einschicken!
Bei den Frauen ist übrigens meine AST-Vereinskollegin Julia Wagner (zwischenzeitlich verheiratete Gajer) nach erneuten Spitzen-Leistungen 2011 ebenfalls nominiert.
Mitmachen und abstimmen lohnt sich also gleich doppelt und natürlich ist jede Unterstützung willkommen!

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Jahreswechsel 2011/2012

Anderswo auf der Welt wurde das Neue Jahr 2012 bereits freudig begrüßt. Hier bleibt aber zum Glück noch ein bisschen Zeit um passend zum Jahreswechsel das Jahr 2011 nochmals in einem kleinen Rückblick zusammen zu fassen und einen kurzen Ausblick auf 2012 zu wagen.

Zuerst also der Blick in den Rückspiegel:

Auch dieses Jahr ist die Welt entgegen mancher Vorhersage nicht untergegangen ;-)
Aber es haben sich natürlich wieder jede Menge „weltbewegender“ Dinge ereignet. Ich werde mich hier allerdings auf die wichtigsten Ereignisse und Stationen in meinem persönlichen (Sport-)Jahr beschränken.

Die wichtigste Entscheidung für 2011 fiel bereits Ende 2010: ich habe die Herausforderung gesucht und mich entschieden 2011 als Profi zu starten.

Die ersten Monate des Jahres 2011 waren geprägt von einer guten Vorbereitung auf meine erste Profi-Saison, ein paar gelungenen Wettkampftests und natürlich meinem parallelen Einstieg in der Bauleitung/Kalkulation bei Koch & Mayer in Metzingen. Ich freue mich sehr, dass ich dort die Möglichkeit bekommen habe mit einer Teilzeit-Stelle Profi-Sport und eine “normale“ Tätigkeit zu verbinden.

Ein absolutes Highlight meiner Saison war der Titelgewinn bei der DM Duathlon Langdistanz in Falkenstein/Vogtland im Mai und die damit verbundene Nominierung für die WM in Zofingen.

Bei einigen weiteren Rennen auf unterschiedlichsten Distanzen konnte ich bis Ende Juli gute Resultate verzeichnen. Das Spektrum reichte vom Sieg beim Swim & Run mit Sprintcharakter über das Bundesliga-Rennen am Schliersee bis hin zum 17. Platz im Profi-Feld der Ironman European Championship in Frankfurt.

Kurz darauf durfte ich mein neues Rad in Empfang nehmen. Mit diesem Motivationsschub im Rücken konnte ich nur wenige Wochen nach dem Ironman Frankfurt beim Powerman Weyer einen gelungenen Test für die anstehende WM in Zofingen feiern.
Dort gelang es mir dann bei meiner Premiere auf der äußerst anspruchsvollen Strecke in der Schweiz mit Rang 13 in der Elite-Klasse einen weiteren Höhepunkt zu setzen.

Nach einer kurzen Erholungsphase stand nun die Vorbereitung auf das letzte wichtige Rennen im Jahr 2011 an. Außerdem habe ich mit dem Prüfungslehrgang im Oktober meine Ausbildung zum Triathlon-Trainer C erfolgreich beendet.

Den Abschluss meines Wettkampfjahres bildete schließlich Ende November der Ironman Cozumel in Mexiko. Trotz der langen Saison und suboptimalem Rennverlauf konnte ich mit Rang 15 im Profi-Feld ein ordentliches Ergebnis verbuchen und mir die ersten wertvollen Punkte für die Hawaii-Qualifikation für 2012 sichern.

Dies wiederum führt auch gleich zum Ausblick auf das kommende Jahr:

Mein großes Ziel für 2012 ist es, die Hawaii-Qualifikation bei den Profis zu schaffen und im Oktober zu den wenigen Profi-Athleten zu gehören, die in Kona dem Startschuss entgegenfiebern.
Seit der Einführung des Kona Pro Rankings ist die Verwirklichung dieses Traums allerdings nicht einfacher geworden. Andererseits wird man sich ohne hohe Ziele auch niemals wirklich strecken.

Deshalb heißt es jetzt auch – nach der wohl verdienten und bitter nötigen Pause – wieder frisch motiviert und mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen ins Training einzusteigen.
Um gut vorbereitet und sowohl physisch als auch mental frisch am Start zu sein werde ich 2012 meinen Wettkampfkalender etwas verschlanken und der Hawaii-Qualifikation Priorität einräumen. Momentan plane ich mit den Rennen in Südafrika, Lanzarote und Frankfurt die nötigen Punkte zu sammeln.

Nochmal kurz zusammengefasst:

Mein erstes Profi-Jahr ist fast schon Geschichte :-)
Es brachte einige Veränderungen, viel Spaß, Abwechslung, schöne (und manchmal auch ziemlich harte) Wettkämpfe und einige tolle Ergebnisse. Alles in allem ein super Jahr.

Vielen Dank an alle Ausrüster/Sponsoren, Fans und sonstige Unterstützer, die mich 2011 begleitet haben!
Ich freue mich schon auf die 2012 anstehenden Herausforderungen und hoffe gemeinsam mit euch allen an der Realisierung meines Traums „arbeiten“ zu können ;-)

Ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 2012!

 

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Ironman Cozumel, Mexiko (27.11.2011)

Nachdem ich seit Mittwoch aus Mexiko zurück bin hier nun endlich mein ausführlicher Bericht zum Ironman Cozumel:

Bereits am Samstag 19.11. ging es los in Richtung Mexiko. Im Flieger von Frankfurt nach Cancun machte unsere Reisegruppe von Hannes Hawaii Tours einen beträchtlichen Teil der Reisenden aus und ich traf auch schon einige Konkurrenten im Kampf um die Punkte.
Von Cancun aus ging es schließlich mit Bus und Fähre hinüber auf die Isla Cozumel.

Die nächsten Tage wurden dann zur Besichtigung der Wettkampfstrecken und zur Akklimatisierung genutzt. Allerdings ließen neben den Temperaturen die teilweise extrem hohe Luftfeuchtigkeit und kräftiger Wind schon ahnen, dass trotz der flachen Strecken eine Spitzenzeit schwierig werden könnte.

Neben den wettkampfbezogenen Aktivitäten gab es aber auch einige weitere Dinge zu erledigen: die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, u. a. mit Leguanen, Schildkröten und Krokodilen wollte entdeckt werden, der schöne Strand und das glasklare Meer lockten und außerdem durfte auch ein Ausflug zu den Ruinenstädten der Maya auf der Halbinsel Yucatan natürlich nicht fehlen.

Nun aber zum Wettkampf selbst:

Unter den 42 gemeldeten männlichen Profis waren auch einige Ironmansieger und weitere starke Athleten vertreten.
In Kombination mit der flachen Strecke (höchster Punkt von Cozumel ca. 15 m über dem Meer) versprach dies ein schnelles und hart umkämpftes Rennen.
Beim Schwimmen im glasklaren Meer war wegen der Wassertemperatur von ca. 26 Grad kein Neoprenanzug erlaubt. Trotzdem war ich mit einer Zeit von knapp 55 Minuten für die 3,8 km aus dem Wasser und damit so schnell wie nie zuvor ohne Neopren. Also – auch dank meines zum ersten Mal eingesetzten pz3tx von blueseventy - ein guter Beginn des Rennens für mich.

Entsprechend motiviert ging es auf die Radstrecke. Dort stiegen die Temperaturen im Lauf des Morgens schnell an und auch der Wind wurde immer stärker. Die erste der drei Radrunden absolvierte ich noch im angestrebten Tempo, musste aber schon bald erkennen, dass sich dies nicht durchhalten lassen würde. Die Radzeit von etwas weniger als 5 Stunden ist nicht das, was ich mir auf dem flachen Kurs erhofft hatte, geht aber angesichts der äußeren Umstände in Ordnung und brachte mich immerhin auch einige Plätze nach vorne.
Der abschließende Lauf begann bei schwüler Hitze und musste die Entscheidung im Kampf um die Plätze/Punkte bringen. Auf den ersten Kilometern war ich sehr gut unterwegs und konnte einige Konkurrenten überholen.
Dann setzte plötzlich heftiger Regen ein. Der sorgte zwar für etwas Abkühlung, setzte die Laufstrecke aber stellenweise bis zu 20 cm tief unter Wasser. Ich musste kämpfen um mein Tempo halbwegs zu halten, hatte aber doch einige recht langsame Kilometer zu überstehen (Marathonzeit 3:12 h). Da aber auch einige der Topathleten mit sich und den Bedingungen zu kämpfen hatten, konnte ich noch ein paar Plätze gut machen und am Ende in 9:07:02 h mit Platz 15 unter den Profis 400 wertvolle Punkte für die Hawaiiqualifikation verbuchen.
Die Endzeit hat wohl deutlich unter den schwierigen Wetterbedingungen gelitten, aber ich denke, ich habe das Beste daraus gemacht während einige der Favoriten heftig gestrauchelt sind. Ausgestiegen sind zum Beispiel der Schweizer Matthias Hecht, Stephan Vuckovic und Swen Sundberg. Horst Reichel und Christian Ritter hatten das Rennen lange an der Spitze mitbestimmt, waren am Ende aber beide deutlich nach mir im Ziel. Bester Deutscher war auf Rang 9 Markus Thomschke. Gewonnen hat der Vorjahreszweite Michael Lovato ( USA)  in rund 8:24 h.

Für mich steht jetzt erstmal die verdiente und nach einer langen Saison dringend nötige Pause an.
Außerdem gilt es die kommende Saison zu planen und zu entscheiden, wo die nächsten Punkte für die Hawaii-Quali angepeilt werden :-)

Ergebnisse vom Ironman Cozumel gibts hier.
Hier gehts zum Rennbericht von tri-mag bzw. zum Artikel in der Südwest Presse.

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3/4-Marathon (16.10.2011) und Trainerlehrgang (17.-21.10.2011)

Großbottwar 2011, Quelle: Marbacher Zeitung

Wie geplant habe ich am vergangenen Sonntag den im Rahmen des Bottwartal-Marathons stattfindenden 3/4-Marathon als lange Laufeinheit ins Training eingebaut.
Mit rund 32,2 km war die Strecke für einen 3/4-Marathon knapp zu lang geraten. Dies war aber angesichts des herrlichen Wetters und meiner Zielsetzung nebensächlich.

Mit meiner Zeit von 2:05:54 h und Gesamtrang 2 hinter dem überlegenen Sieger Kay-Uwe Müller (TSG Heilbronn, 1:53:58 h) bin ich sehr zufrieden.
Allerdings hat die Laufeinteilung nicht ganz so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Während das Anfangstempo etwas zu hoch war (ich wollte die Spitzengruppe nicht gleich ziehen lassen), machten sich ab etwa der Hälfte der Strecke auch die rund 100 Radkilometer vom Vortag immer mehr bemerkbar. Dennoch konnte ich mich auf den letzten Kilometern noch vom späteren Dritten lösen und Platz 2 sichern.
Insgesamt also ein gelungener Abschluss der Trainingswoche.
Ergebnisse

Kaum zurück aus Großbottwar hieß es erneut Sachen packen. Diesmal allerdings in größerem Umfang, denn für den anstehenden Trainerlehrgang an der Sportschule Steinbach wurde die komplette Triathlon-Ausrüstung benötigt.

Während des von Montag bis Freitag laufenden Prüfungslehrgangs zum Triathlon C-Trainer hatte ich leider mit ein paar gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Zum Glück begannen die schriftlichen Theorieprüfungen erst am Mittwoch und die praktische Prüfung (Lehrprobe), die ich gezogen hatte, war für Freitag angesetzt.

Letztlich sind sowohl Theorie als auch Praxis super gelaufen und ich darf mich nun offiziell „Staatlich anerkannter Triathlon-Trainer C Leistungssport“ nennen. Oder irgendwie so ähnlich ;-)
An dieser Stelle auch Gratulation an meine 17 MitstreiterInnen, die ebenfalls alle erfolgreich waren.

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Saisonende, mitten drin oder schon Saisonauftakt 2012?

Für ersteres spricht, dass ich seit Anfang 2011 bereits 21 Wettkampftage in den Knochen habe. Darunter waren viele schöne Rennen, einige ziemlich harte Brocken und sehr gute Ergebnisse. Zu den Highlights zählen sicher der Sieg bei der DM Duathlon Langdistanz und die ITU Powerman WM in Zofingen.
Andererseits ist das momentane Wetter hier im sonnigen Süden Deutschlands bestens geeignet zum Training und es lockt noch das ein oder andere Rennen.
Dazu kommt, dass die Saison 2012 bereits einen langen Schatten voraus wirft.
Mein Ziel ist es im Oktober 2012 als einer der 50 weltbesten Profis in Kona am Start zu sein. Die ersten Rennen um die nötigen Qualifikationspunkte haben bereits stattgefunden. Es wird also höchste Zeit, ins Geschehen einzugreifen und die Punktejagd zu eröffnen.
Sagen wir es also einfach mal so: fließender Übergang von Saison 2011 in Saison 2012 ;-)

Und was heißt das jetzt konkret?
Nach einer Regenerationsphase im Anschluss an das Rennen in Zofingen bin ich momentan im Aufbau für den Ironman Cozumel, Mexico am 27. November. Wie schon mehrmals in den letzten Jahren werde ich wieder mit HHT unterwegs sein. Neben meinem neuen Scapin-Rad sind für Mexico auch ein kürzlich eingetroffener pz3TX von blueseventy und ein CPSC-konformer Wingspan von Rudy Project neu im Arsenal. Damit sollte das Material dank meiner Ausrüster schon mal passen, der Wettkampf kann also kommen!

Bis zum Abflug am 19. November sind allerdings noch ein paar gute Trainingseinheiten nötig. Damit ich auch weiß, wie man das am besten macht, habe ich im letzten Jahr eine Ausbildung zum Triathlon-Trainer begonnen ;-)
Der abschließende Prüfungslehrgang wird noch vor dem Ironman Cozumel im Oktober stattfinden und ist als Woche mit reduziertem Trainingsumfang eingeplant. Direkt davor werde ich voraussichtlich im Rahmen des Bottwartal-Marathons auf der 3/4-Marathon-Strecke eine lange Laufeinheit als Training und Formtest absolvieren.

Parallel laufen momentan die Planungen für die Wettkampfauswahl für 2012. Priorität hat hier die Qualifikation für Kona und daher ist jetzt schon klar, dass im nächsten Jahr einige Reisen zu den entsprechenden Rennen (und Trainingslager) auf mich zukommen werden. Weitere Ausrüster und vor allem Sponsoren mit finanzieller Unterstützung sind deshalb stets willkommen und können sich gerne auf meiner Wettkampfkleidung und dieser Seite präsentieren. Ich freue mich über jede Unterstützung und auf jede Kontaktaufnahme.

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ITU Powerman Duathlon Long Distance World Championships, Zofingen (04.09.2011)

Im Rahmen des 23. Powerman Zofingen (Schweiz) wurden am vergangenen Sonntag erstmals seit mehreren Jahren wieder die wichtigsten Titel auf der Duathlon-Langdistanz in einem Rennen vergeben. Die beiden maßgebenden Verbände ITU (Triathlon) und IPA (Powerman) hatten sich auf eine gemeinsame Austragung der Weltmeisterschaften geeinigt.

Bei ca. 20 Grad und bedecktem Himmel ging es um kurz vor 9 Uhr für die rund 300 männlichen Starter auf die Strecke. Direkt vom Start weg ging es auf dem ersten Kilometer steil bergauf und schon nach wenigen Metern begann sich das Feld zu sortieren. An der Spitze konnte sich eine kleine Gruppe um den Top-Favoriten Joerie Vansteelant (BEL) schnell etwas absetzen.
Ich selbst fand mich am Ende des Anstiegs etwa an Position 20 wieder. Daran sollte sich auch bis zum Ende der knapp 10 km des ersten Laufabschnitts nicht mehr viel ändern. Nach einem kontrollierten Auftakt erreichte ich nach 32:54 min auf Rang 22 liegend die Wechselzone.

Auf dem Rad lief es von Beginn an super und zum Glück blieb es auch bis auf einige wenige Stellen trotz der dunklen Wolken noch trocken. Mit der 16. Radzeit von 4:02:51 h für die schweren 150 Radkilometer konnte ich mich bis zum zweiten Wechsel auf Rang 15 vorarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Vansteelant mit überragender Radleistung bereits um rund 10 Minuten von seinen härtesten Konkurrenten, Titelverteidiger Andy Sutz (SUI) und Thibaut Humbert (FRA) abgesetzt.

Dank gelungener Renneinteilung konnte ich bei immer stärker einsetzendem Regen mit relativ konstanter Laufleistung auf den abschließenden knapp 30 km noch einen weiteren Platz gutmachen. Wie im Lauf zu Beginn ergab sich mit 2:06:00 h der 22. Laufsplit. Inklusive der Wechselzeiten erreichte ich somit nach 6:44:24 h auf Gesamtrang 14 das Ziel bei meinem ersten Start in Zofingen. In der Weltmeisterschafts-Wertung der Elite-Klasse belegte ich damit den 13. Platz von 33 angetretenen Athleten.
Neuer Weltmeister wurde Vansteelant, der mit Streckenrekord und großem Vorsprung Humbert und Sutz auf die Plätze verwies.

Mein persönliches Fazit: eine harte und würdige WM-Strecke auf der mir ein sehr guter Wettkampf gelungen ist. Ziel erreicht, total platt aber super glücklich!

Der zweite deutsche Elite-Starter Sebastian Retzlaff konnte stark gehandicapt nach einem schweren Sturz mit dem Rad vor wenigen Tagen das Rennen leider nicht beenden. Nach großen Schwierigkeiten beim ersten Lauf kämpfte er sich mit guter Radleistung zurück ins Rennen, musste im weiteren Verlauf den Wettkampf aber wegen der Sturzfolgen abbrechen. Respekt für einen großen Kampf und vor allem gute Besserung!

Im Elite-Rennen der Frauen belegten die deutschen Damen mit Ulrike Schwalbe und Katrin Esefeld die Ränge 5 und 7. Ebenfalls sehr erfolgreich waren die deutschen Altersklassenathleten mit mehreren Podestplätzen.

Ergebnisse: Elite Männer
Sonstige Ergebnisse

Berichte: Südwest Presse, Dienstag 06.09.2011 (mit Bild)
Kurzmeldung DTU (mit Bild)

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Vorschau ITU Powerman Duathlon Langdistanz Weltmeisterschaft in Zofingen

Am kommenden Sonntag (4.9.) werden im schweizerischen Zofingen die Weltmeister über die Duathlon Langdistanz ermittelt. Der traditionsreiche Wettkampf in Zofingen ist praktisch das „Mekka der Duathleten“, denn alljährlich im September wird die Kleinstadt
im Aargau zum Ziel der besten Ausdauer-Zweikämpfer aus aller Welt.

Auf anspruchsvoller Strecke sind zum Auftakt 10 Laufkilometer zu bewältigen, ehe im Zentrum Zofingens aufs Rad gewechselt wird. Auf drei landschaftlich reizvollen Runden haben die Athleten dann insgesamt 150 km mit rund 1600 Höhenmetern zu überwinden. Der abschließende 2. Lauf führt über 30 km und ist ebenfalls sehr profiliert.
Diese Streckenführung macht das Rennen in Zofingen zu einem der schwersten Ausdauerwettkämpfe der Welt und bietet einen würdigen Rahmen für die Austragung der Weltmeisterschaft.

Ich freue mich sehr, dass mich unser nationaler Verband als Starter in der Elite-Klasse nominiert hat und ich als amtierender Deutscher Meister die deutschen Farben in Zofingen vertreten darf.

Im österreichischen Weyer konnte ich beim letzten Rennen der Powerman World
Series vor der WM mit Platz 8. einen sehr gelungenen Test absolvieren.
Nach einer ersten Besichtigung gehe ich davon aus, dass die Charakteristik der Strecke in Zofingen mir ebenfalls liegt. Außerdem sollten sich auch hier die Vorteile meines neuen Scapin, insbesondere im Hinblick auf Gewicht, Kraftübertragung und Aerodynamik, voll
ausspielen lassen.
Ein Platz unter den besten 15 bei der WM wäre die Krönung einer bislang schon sehr erfolgreichen Saison. Ebenso wichtig ist allerdings, Spaß im Wettkampf zu haben und die besondere Atmosphäre in Zofingen und bei einer Weltmeisterschaft zu genießen.

Aus deutscher Sicht dürften auch Sebastian Retzlaff und Bernd Weis Chancen auf eine gute Platzierung haben. Topfavorit für den Titel ist allerdings der Belgier Joerie Vansteelant, der seine aktuelle Hochform mit dem überlegenen Sieg in Weyer demonstrierte. Vor heimischem Publikum wird allerdings beispielsweise auch der Schweizer Andy Sutz alles geben um seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Ich freue mich auf ein spannendes, faires und hartes Rennen. In diesem Sinne wünsche ich allen Mitstreitern, Konkurrenten – und natürlich mir selbst ;-) – ein erfolgreiches WM-Wochenende.

Aktuell: Vorbericht in der Südwest Presse und Kurzmeldung der DTU.

Infos zur (Live-)Berichterstattung am Renntag.

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Powerman Austria, Weyer (21.08.2011)

Bei schwüler Hitze traf sich am Sonntag ein großer Teil der Duathlon-Weltelite im oberösterreichischen Weyer, zum 15. Mal Austragungsort des Powerman Austria als Teil der Powerman Duathlon World Series.
Zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Zofingen (Schweiz), wollten anscheinend viele der Top-Duathleten, darunter Joerie Vansteelant (Belgien, Weltmeister 2009), Andy Sutz (Schweiz, Weltmeister 2010) und der aktuell Führende in der Weltrangliste Anthony LeDuey (Frankreich) auf den anspruchsvollen Strecken ihre Form testen.

Zwar weisen auch die Laufsplits am Anfang (15,6 km) und am Ende (7,3 km) des Rennens ein paar Höhenmeter auf, die größte Herausforderung stellt jedoch die Radstrecke (und in diesem Jahr die große Hitze) dar. Mit Start und Ziel an der Wechselzone in Weyer sind auf den beiden Runden über Maria Neustift und Großraming 82,4 km zu absolvieren. Dabei weist jede der beiden Runden etwa 650 Höhenmeter auf und im längsten Anstieg zur Kreuzgruber Höhe sind einzelne Passagen mit Steigungen bis zu 18% zu bewältigen.

Vom Start weg wurde trotz der Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke ein hohes Tempo angeschlagen. Bereits wenig später musste ich die Spitzengruppe mit den Top-Favoriten und einigen weiteren Athleten ziehen lassen. Hier schien sich schon früh im Rennen abzuzeichnen, dass ich zumindest läuferisch nach dem Ironman Frankfurt noch nicht wieder optimal in Schwung gekommen bin. Nach 57:30 Minuten für den ersten Laufabschnitt wechselte ich dennoch mit einer ordentlichen Vorstellung an Position 12 aufs Rad.

Leider verspürte ich in der Hitze schon im Anstieg zur Kreuzgruberhöhe erste Krampfanzeichen in den Waden und versuchte daher mein Tempo etwas zu kontrollieren. Auf den ersten Kilometern verlor ich dabei allerdings noch ein paar Positionen. Mit einer Unmenge an Getränken und einigen Energie-Gels gelang es mir schließlich die Situation nach und nach zu verbessern. Ich konnte die Vorteile meines neuen und bestens funktionierenden Scapin dann voll ausnutzen und mich bis zum Ende der Radstrecke auf Platz 9 nach vorne arbeiten.
Außerdem hatte ich dabei den Abstand zu zwei weiteren Athleten so weit verringert, dass ich sie im weiteren Verlauf des Rennens noch überholen konnte. Allerdings war auch mein 2. Lauf in 29:34 Minuten gut aber nicht gerade meisterlich und so musste ich auf dem letzten Kilometer noch dem besseren Läufer Wim Nieuwkerk (Niederlande) den Vortritt lassen.
Insgesamt bin ich mit dem 8. Gesamtrang in 3:48:52 h in einem extrem starken internationalen Starterfeld sehr zufrieden. Insbesondere mein guter Radsplit (2:20:22 h) zeigt mir, dass der erste Wettkampftest mit dem neuen Rad bestens geglückt ist und die WM in Zofingen in zwei Wochen kommen kann.

Mit seinem überlegenen Sieg in Weyer in 3:31:21 h ist Joerie Vansteelant sicherlich der Top-Favorit für Zofingen. Der Kampf um die weiteren Plätze dürfte deutlich spannender werden. In Weyer hatte Andy Sutz in 3:39:32 h jedenfalls gegenüber Anthony LeDuey (3:40:21 h) das bessere Ende für sich.
Die Plätze 4 und 6 sicherten sich mit Karl Prungraber und Sigi Bauer zwei Österreicher. Dazwischen schob sich der beste Deutsche Sebastian Retzlaff, der nach einer sehr starken Vorstellung auf dem Rad (2:17:44 h) und einem tollen Wettkampf in 3:46:42 h Rang 5 belegte. Auf Rang 7 folgte in 3:48:35 h knapp vor mir der Niederländer Wim Nieuwkerk. Die Top-10 komplettierten mit Daniel Hochstrasser und Jochen Neyrinck ein weiterer Österreicher sowie ein Belgier.
Mein früherer Vereinskollege Bernd Weis von der SG Dettingen/Erms durfte sich ebenfalls über einen gelungenen Test für die WM in Zofingen freuen und belegte nach 3:58:30 h Gesamtrang 14 bzw. Platz 3 in der Altersklasse M40.

Komplette Ergebnisse hier.

Videos zum Rennen bei YES TV und RTV.

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