Swim & run in Reutlingen, starker Lauf und Rang 8 (02.06.2017)

Nur 5 Tage nach dem langen Duathlonrennen beim Powerman Ulm wagte ich am Freitagabend bereits den nächsten Start und mit dem Swim & Run über nur 400 m schwimmen und 4 km laufen in Reutlingen war totales Kontrastprogramm angesagt.
Im Freibad Markwasen fanden ab dem späten Nachmittag Nachwuchswettbewerbe über noch kürzere Strecken statt, ehe es dann ab Jugend A aufwärts ab 18:15 Uhr in zwei Startgruppen über die volle Distanz zur Sache ging. Gerade noch rechtzeitig direkt von der Arbeit war ich erst mal froh, dass ich in die letzte Startgruppe des Tages ab 18:45 Uhr einsortiert war und so doch noch etwas Zeit zum Einrichten der Wechselzone, Umziehen und Warmmachen hatte.
Beim Schwimmen auf der 50 m Bahn erwischte ich dann vom Start weg einen guten Wasserschatten und war mit 6:01 Minuten bis zur am Übergang zur Wechselzone liegenden Zeitnahmematte für meine aktuelle Schwimmform auch gut unterwegs. Erwartungsgemäß war mein Rückstand zur Spitze da allerdings schon deutlich, da das Schwimmen sowieso nie meine Schokoladenseite war und das Starterfeld mit einigen aktuellen oder ehemaligen Nachwuchskaderathleten gespickt war.
Frederik Henes und Maurice Ehinlanwo waren bereits nach 4:55 Minuten über die Matte gestürmt und Frederik hatte sich durch einen Blitzwechsel gleich einen kleinen Vorsprung verschafft, den er mit der mit Abstand schnellsten Laufzeit des Tages dann weiter ausbaute. Ich hingegen ließ durch einen nicht optimalen Wechsel in die Laufschuhe nochmal die ein oder andere Sekunde liegen und machte mich dann als 16. nach dem Schwimmen auf die Verfolgung von Max Dapp, der einige Meter vor mir auf die Laufstrecke ging.
Die Laufrunde führte zu rund 50 % über Gras, 25 % Rindenschrot und 25 % Asphalt, hatte neben einigen Ecken auch noch drei Wendepunkte zu bieten und war insgesamt viermal zu absolvieren.
Ein richtiger Laufrhythmus ließ sich damit nie wirklich finden und da es auf der kurzen Strecke um jede Sekunde ging, hieß es immer wieder sich zu überwinden und neu zu beschleunigen. Offensichtlich gelang mir das aber ganz gut, denn nach knapp der Hälfte der Strecke konnte ich Max überholen und nach und nach um ein paar Meter distanzieren sowie ein paar weitere Plätze gut machen.
Am Ende der vierten Runde lagen zwei weitere Athleten nur noch knapp vor mir und am minimalen Anstieg über die Liegewiese des Freibads konnte ich mich noch an Maximilian Hils vorbeischieben. Als der jedoch im Zielsprint konterte, konnte ich nichts mehr entgegensetzen. Insgesamt stand jedoch am Ende für mich einschließlich des Wechsels mit 13:30 Minuten die drittschnellste Laufzeit des Tages und damit konnte ich mich in 19:31 Minuten auf Gesamtrang 8 bzw. in der Hauptklasse auf Rang 5 platzieren 🙂
Überlegener Gesamtsieger war Frederik Henes in 17:28 Minuten.
Swim & Run und noch dazu so kurz, ist eigentlich nicht ganz meine Welt, dennoch musste ich in Reutlingen nur 7 starken Nachwuchsleuten der Jahrgänge 1997 bis 2001 den Vortritt lassen, die vor allem von ihren schnellen Schwimmzeiten profitierten. Für mich war das damit jedenfalls ein zwar brutal hartes, aber sehr gelungenes Rennen und ein perfekter Auftakt für ein langes Trainingswochenende.
Das Masters-Rennen gewann übrigens Triathlon-Urgestein Matze Klumpp in 21:52 Minuten von der ausrichtenden TSG Reutlingen, der für seinen Start zwischendurch mal seinen Job als Streckensprecher an seinen Bruder übergeben hatte. Dass ich zwar noch nicht ganz so lange dabei bin wie Matze, mittlerweile aber auch schon ziemlich lange dazu gehöre, zeigt noch ein Detail am Rande: In der Jugend A ging Rang 2 in 19:16 Minuten und damit in der Gesamtwertung knapp vor mir liegend an Bjarne Mayer, mit dessen Vater Frank ich vor Jahren gemeinsam unter anderem in der Liga unterwegs war und auch zusammen den C-Trainerschein gemacht habe.

Alle Ergebnisse von Reutlingen gibt es hier bei my race result.

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DM-Bronze beim Powerman Ulm (28.05.2017)

Parallel zum Einstein-Triathlon wurde in Ulm der Powerman Germany über 10 km Lauf, 80 km Rad und 20 km Lauf ausgetragen, in den auch die Deutsche Meisterschaft auf der Duathlon Langdistanz integriert war. Bereits am Vorabend war ich für einen letzten Check der gegenüber den Vorjahren leicht veränderten Strecken, die Startunterlagenabholung und die Wettkampfbesprechung in Ulm.
Diese begann dann im Donaustadion mit dem Gedenken an Julia Viellehner, eine der erfolgreichsten Duathletinnen der letzten Jahre, die ich von einigen gemeinsamen Wettkämpfen, z. B. auch Zofingen 2013, wo wir gemeinsam auf dem Podest standen, persönlich kannte und die wenige Tage zuvor den Verletzungen eines Trainingsunfalls in Italien erlegen war.
Zwar hört man immer mal wieder von ähnlichen Fällen und ich musste auch schon selbst erfahren, dass man als Radfahrer im Straßenverkehr manchmal gefährlich lebt, aber ein tödlicher Ausgang bei einer Bekannten ist dann doch irgendwie anders und macht sehr nachdenklich. Es gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass so tragisch der Fall auch war, beim Rennen am nächsten Tag die Gedanken daran völlig ausgeblendet waren und schon wieder nur noch der aktuelle Sport im Vordergrund stand.

Vom Start weg bestimmte der amtierende Europameister Felix Köhler zusammen mit dem Schweizer Fabian Zehnder das Tempo an der Spitze während ich mich anfangs in der Verfolgergruppe um Matthias Knossalla halten konnte. Diese musste ich zwar nach rund 5 km etwas ziehen lassen, erreichte jedoch mit Rang 7 in der Zeit von 35:22 Minuten den ersten Wechsel.

Foto: J. Streckenbach

Anschließend ging es über zwei anspruchsvolle Runden mit je knapp 40 km und insgesamt rund 750 HM über die Alb. Bereits nach rund 15 km flog am 16 % steilen Klosterberg in Oberelchingen Sebastian Retzlaff mit einer erneut grandiosen Radleistung an mir vorbei.
Ich hatte diesmal keine Chance zu folgen, sondern gegen Ende der Radstrecke machten sich die in diesem Jahr noch fehlenden Trainingskilometer immer deutlicher bemerkbar und die Anstiege forderten ihren Tribut, so dass sich einige weitere stärkere Radfahrer vorbeischieben konnten.
Dennoch waren die 2:11:28 h für die knapp 80 km lange Radstrecke eine ordentliche Zeit und ich konnte zu Beginn des zweiten Laufs wieder einige Athleten überholen. Mit einer weiteren Energieleistung in der Mittagshitze konnte ich mich eingangs der dritten von vier Laufrunden entlang der Donau und durch die Ulmer Altstadt wieder bis auf Gesamtrang 10 verbessern, musste dies jedoch mit einigen langsameren Kilometern zum Schluss bezahlen und verlor diesen Platz wieder.

Foto: F. v. Locquenghien

Nach einer Laufzeit von 1:23:10 h ergab sich dann eine Gesamtzeit von 4:12:58 h und im internationalen Gesamtfeld ein guter Platz 11.
Den Gesamtsieg und somit auch die DM Krone sicherte sich Felix Köhler in starken 3:48:00 h vor Matthias Knossalla, die beide mein Jahrgang sind. Ein besonderer Glückwunsch geht an dieser Stelle an Altmeister Sebastian Retzlaff, den 3. der DM-Gesamtwertung und Sieger der M45, der nur eine Woche nach der EM in St. Wendel bereits wieder ein extrem starkes Rennen ablieferte.
Für mich hieß es am Ende im Gesamtfeld der DM-Wertung Platz 6 und damit praktisch als Zugabe auch noch in meiner Wertungsklasse DM-Bronze hinter Felix und Matthias. Zwar wäre ich gerne vor allem auf dem Rad und der letzten Laufrunde etwas schneller unterwegs gewesen und wäre gerne auch im Gesamteinlauf etwas weiter vorne gelandet, habe jedoch insgesamt ein gutes Rennen gemacht.
Völlig anders als in Ulm geht es bereits in weniger als einer Woche in Reutlingen mit dem dortigen swim & run weiter im Wettkampfprogramm.

Alle Powerman Ergebnisse von Ulm gibt es hier bei Abavent.
Im tri2b.com A|N Triathlonteam Blog gibt es ebenfalls einen Kurzbericht.

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Firmenlauf Stuttgart (17.05.2017) und Vorschau DM Duathlon Langdistanz Ulm (28.05.2017)

Am Mittwochabend stand für mich der Start beim Stuttgarter Firmenlauf über rund 6 km am GAZI-Stadion auf dem Programm. Bei rund 6.000 gemeldeten Startern und praktisch nicht vorhandenen Parkplätzen lautete die Empfehlung der Veranstalter, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Diese waren den Läufermassen in Verbindung mit dem Feierabendverkehr nach meinem Eindruck aber nicht gewachsen.
Jedenfalls hatte ich noch das Glück wenige Stationen nach der Starthaltestelle in den Wagen der Stadtbahn noch reinzukommen und einen Stehplatz zu haben. Wenig später war die Bahn so voll, dass praktisch 360°-Körperkontakt zu den Mitfahrenden bestand und trotz rund 30 Grad ein Umkippen bei Ohnmacht wegen Platzmangel nahezu unmöglich war. Aus- oder einsteigen an den folgenden Haltestellen war kaum machbar und die Ansage an die wartenden Massen auf den Bahnsteigen lautete doch auf die nächste Bahn zu warten. Keine Ahnung, ob es alle Starter letztlich pünktlich zum Start geschafft haben, ich war jedenfalls froh, als die Tortur der Anreise vorbei war.

Was in der Bahn begann, setzte sich später allerdings ähnlich in der Startaufstellung fort. Schon rund eine halbe Stunde vor dem Start kamen erste Aufforderungen, sich doch in den diversen Startblöcken einzufinden. Durch eine relativ späte Anmeldung und offensichtlich eine Menge Meldungen von Leuten, die sich oder ihre Laufleistung maßlos überschätzen, hatte ich keine Startnummer mehr für den „schnellen“ Startblock erhalten und hätte offiziell im letzten Block antreten sollen. Zwar sollte eine Wertung nach Nettozeiten erfolgen, aber bei bereits am Start nur wenigen Metern breiten Wegen und einigen tausend Startern vor sich hilft das nicht wirklich weiter.
Deshalb habe ich vor dem Start etwas gemogelt und mich rund eine Viertelstunde vor dem Startschuss in den ersten Startblock gequetscht. Dort hieß es dann stehen bis kurz nach dem Startsignal und trotz der Mogelaktion waren schon 17 Sekunden um und die Spitze des Feldes über alle Berge, bis ich überhaupt die Startlinie überqueren konnte 😦
Es entwickelte sich dann ein rund 1,5 Kilometer langer Slalomlauf um irgendwie aus der Masse der vor mir ins Rennen gegangenen Läufer auf freie Bahn zu kommen. Am Ende erreichte ich dann dennoch nach 20:54 Minuten Nettozeit einen tollen 10. Gesamtplatz und konnte meinen Teil zu den guten Mannschaftsplatzierungen der Züblin-Teams beitragen.

Das Ergebnis war damit zwar super, leider habe ich aber einen im Hinblick auf die am 28. Mai anstehende DM Duathlon Langdistanz in Ulm möglicherweise fatalen Fehler gemacht. Bei nur 6 km Strecke wollte ich eine neue Kombination aus Wettkampfschuhen und Socken testen und war mir sicher, dass auf einer so kurzen Distanz nichts schief laufen würde. Ein Irrtum wie sich angesichts von ziemlich großen und recht schmerzhaften Blasen auf beiden Fußsohlen zum Rennende gezeigt hat 😦
Keine guten Aussichten für insgesamt 30 Laufkilometer in Ulm in gut einer Woche also. Dazu kommt, dass ich aktuell gesundheitlich leicht angeschlagen bin und die sportliche Betätigung entsprechend minimiert habe 😦
Momentan hoffe ich allerdings darauf, dass ich bis zum Rennen in Ulm doch wieder uneingeschränkt fit bin und dank positiver mentaler Einstellung allenfalls noch ein paar Trainingskilometer fehlen.
Auf jeden Fall werde ich versuchen, in der DM-Wertung nochmals möglichst weit vorne dabei zu sein. Bei einem Blick in die bisherige Startliste gehe ich aber davon aus, dass der nationale Titelkampf um Gold und Silber wohl bei normalem Rennverlauf zwischen Felix Köhler und Matthias Knossalla entschieden werden wird. Heißer Kandidat für einen weiteren Podestplatz ist aus meiner Sicht dann nach wie vor Altmeister Sebastian Retzlaff, der als immer noch erstklassiger Radfahrer, auf der anspruchsvollen 80 km Strecke in Ulm sicher wieder gut unterwegs sein wird.
Deshalb heißt es für mich jetzt vor allem schnell und gut erholen, damit ich mein Vorjahresergebnis vielleicht doch wieder verbessern kann, nachdem die Form kürzlich in St. George ja offensichtlich nicht so schlecht war 😉

Ergebnisse Firmenlauf.

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20 Jahre Stadtlauf Bad Urach – 12 Jahre nach dem Sieg immer noch auf dem Podium (13.05.2017)

Podium Stadtlauf Bad Urach 2017 v. l.: Michael Wetzel (3. 2017/1. 2005), Peter Keinath (1. 2017/1. 2014), Pascal Brobeil (2. 2017/1. 2015)

Der Stadtlauf Bad Urach, den ich bei meinem ersten Start im Jahr 2005 gewinnen konnte, feierte in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Das war für mich der Grund 12 Jahre später, aber nur eine Woche nach dem Ironman 70.3 St. George und damit wenige Tage nach meiner Rückkehr aus den USA schon wieder an der Startlinie eines Rennens zu stehen 🙂

Bei meinen weiteren Starts 2006 und 2012 musste ich mich als Titelverteidiger Timo Zeiler geschlagen geben bzw. belegte ich hinter Daniel Hummel, der damals den noch immer gültigen Streckenrekord aufstellte erneut Rang 2.
Zwischenzeitlich ist der Gesamtumfang meines Trainings sicher nicht mehr auf dem Niveau der vergangenen Jahre, aber mit so einer Bilanz wollte ich natürlich trotzdem vorne mitlaufen 😉

Das Rennen vom letzten Wochenende hatte ich vom Gefühl her schon ganz gut verkraftet und auch die Zeitumstellung nach der Rückkehr aus Utah am Dienstag ganz gut überstanden. Nach einem leichten Training am Mittwoch war ich am Donnerstag und Freitag beruflich wieder gefordert und da der Start in Urach erst am Samstagabend erfolgen sollte, wollte ich im Hinblick auf die Ende Mai anstehende DM Duathlon Langdistanz in Ulm noch ein paar Radkilometer sammeln.
Da ich aktuell auch eine Laufgruppe der Schwimmer von der TuS Metzingen, wo ich früher selbst geschwommen bin, als Lauftrainer betreue, war morgens erst mal eine kurze Laufeinheit mit den Nachwuchsschwimmern angesagt. Anschließend war ich dann etwas mehr als zwei Stunden auf dem Rad unterwegs und vor dem Start somit schon gut in Schwung 😉
Kurz bevor es losging traf ich dann noch zwei alte Bekannte: Daniel Hummel, Sieger und Streckenrekordler von 2012, der seine erfolgreiche Laufkarriere zwischenzeitlich beendet hat und Christian Scheidle, der in meinen ersten Jahren beim AST Süßen ab 2005 Top-Schwimmer und Teil unserer Triathlon-Liga-Meister-Mannschaft war und nun ebenfalls in Urach am Start.
An der Startlinie fanden sich dann mit den Siegern von 2014, Peter Keinath, und 2015, Pascal Brobeil, noch zwei weitere bekannte Gesichter der regionalen Laufszene und Favoriten auf den Sieg beim Jubiläumslauf ein.
Unmittelbar vor dem Startschuss sorgte leider eine kurze Regendusche für Abkühlung und machte das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt leicht rutschig 😦

Führungsgruppe zu Beginn des Rennens

Dann ging es mit den erwarteten Athleten in der Spitzengruppe unter Führung von Peter direkt flott los auf die 12 mal zu laufende Acht in der historischen Altstadt von Bad Urach. Zwar war die Stimmung auf dem somit 24 mal zu überquerenden Marktplatz super und sehr motivierend, aber die Kopfsteinpflasterpassagen, unzähligen Kurven, Ecken und Überrundungen  sowie der minimale aber doch spürbare Anstieg zum Marktplatz machten die Strecke nicht gerade zu einem Hochgeschwindigkeitskurs.

Auf den ersten Runden konnte ich mich mit optimistischem Starttempo dann gemeinsam mit Peter etwas von Pascal absetzen. Peter hatte allerdings seinen herausragenden 4. Platz vom vergangenen Wochenende mit rund 61,5 gelaufenen Kilometern beim Wings for Life in München bestens weggesteckt, während ich bei Halbzeit des Rennens mein Tempo etwas drosseln musste.
Peter lief damit in 33:27 Minuten einem ungefährdeten Sieg entgegen, während ich wenig später wieder von Pascal gestellt wurde, der sich den Lauf besser eingeteilt hatte, sich bis zum Ende schließlich noch um knapp 30 Sekunden von mir lösen konnte und nach 34:02 Minuten im Ziel war, während ich in 34:31 Minuten als Gesamtdritter folgte. Christian lief nach einem ordentlichen Rennen schließlich als 7. in 38:08 Minuten über die Linie.
In Summe war das für mich ein schöner Abend mit alten Bekannten, einem guten Lauf, bei dem ich übrigens rund eine halbe Minute schneller war als 2012, und eine gute Vorbereitung für die DM Duathlon Langdistanz in Ulm 🙂
Vorher folgt allerdings am Mittwochabend mit dem Firmenlauf in Degerloch, bei dem ich als einer von mehr als hundert Athleten meinen Arbeitgeber, die Ed. Züblin AG, vertreten werde mit dem dritten Wettkampf innerhalb von zwei Wochen noch eine weitere flotte Einheit 😉

Alle Ergebnisse vom 10 km Stadtlauf in Bad Urach gibt es hier auf der Homepage.

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Reise-/Rennbericht: Super Saisonstart beim Ironman 70.3 St. George, Utah und Wettkampfauftakt für das tri2b.com A|N Triathlonteam (30.04.-09.05.2017)

Durch die Wetterkapriolen und den Wintereinbruch im April hatte mein Training in den letzten Wochen insbesondere im Hinblick auf die geplanten Radeinheiten doch ziemlich gelitten. Außerdem war abgesehen von zwei längeren Duathlons im vergangenen Jahr mein letzter längerer Wettkampf bzw. die letzte Mitteldistanz der Ironman 70.3 Taupo im Dezember 2015 und außer einigen Laufwettkämpfen hatte ich 2017 noch kein Rennen gemacht. Daher war die Vorfreude auf den Ironman 70.3 St. George am 6. Mai zwar groß, jedoch auch eine gewisse Unsicherheit im Vorfeld vorhanden.
Bereits am 30. April ging es dann für mich ab Frankfurt gemeinsam mit den beiden Teamkollegen des neu gegründeten tri2b.com A|N Triathlonteams, Uwe und Mathias, nach Las Vegas, wo wir von warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein empfangen wurden. Um die Beine nach dem langen Flug etwas zu lockern legten wir dann gleich noch eine kleine Laufeinheit auf dem Las Vegas Strip ein.
Am Montag, 1. Mai fuhren wir dann weiter Richtung St. George, Utah und machten auf der Hinfahrt noch einen Abstecher in den Valley of Fire Statepark, wo wir die teilweise bizarre Landschaft aus farbigen Felsen mit den Laufschuhen erkundeten.
   Anschließend bezogen wir in St. George unsere Unterkunft, erledigten die notwendigsten Einkäufe und montierten die Räder.
Tags darauf folgte dann die Besichtigung der Radstrecke und ein erstes Einrollen auf dem anspruchsvollen aber landschaftlich teilweise sehr schönen Kurs bei Temperaturen von rund 35 Grad.
 
Am Mittwoch nutzten wir dann die nicht ganz so heißen frühen Morgenstunden für eine Laufeinheit auf der ebenfalls sehr profilierten Laufstrecke bevor wir dann über Mittag im großen und fast komplett leeren Hallenbad in St. George eine Schwimmeinheit einlegten. Anschließend komplettierten noch Justin und seine Frau unsere Hausgemeinschaft.

Am Donnerstag versuchten wir uns dann mit dem trotz der Hitze nur rund 15 Grad „warmen“ Wasser im Sand Hollow Reservoir anzufreunden, das bis zum Wettkampftag zum Glück noch etwa 2 Grad zulegte und drehten im Anschluss noch eine 30 km Schleife über die ersten Kilometer der Radstrecke. Bei fast 40 Grad folgte nachmittags schließlich noch die Startunterlagenabholung.
 
Der Freitag stand dann nach einem kurzen Lauf am Morgen ganz im Zeichen der unmittelbaren Rennvorbereitung und Abgabe der Wechselbeutel bzw. des Rad-Check-Ins.
 
Samstag, 6. Mai, Raceday:
Dank der Fahrdienste von Justins Frau konnten wir uns den Shuttle Bus zum Start am außerhalb gelegenen Sand Hollow Reservoir sparen und damit rund eine Stunde länger schlafen. Dies passte um so besser, da die Startzeiten der einzelnen Wellen noch am Vorabend vorverlegt wurden, da für den späteren Tagesverlauf am Wettkampftag starker Wind angesagt war.
Bereits vor 7 Uhr ging es dann für die Profis ins Wasser, während Uwe etwa um 7 der erste Starter unseres Teams war, dem kurz darauf Justin folgte, während für mich um 7:27 Uhr in Startwelle 16 der Startschuss fiel und Mathias wenige Minuten später ins Wasser durfte.
Durch die geringen Startabstände der Gruppen musste ich praktisch ab dem Start permanent vor mir gestartete Athleten überholen, konnte aber dennoch eine gute Schwimmleistung abrufen und hatte nach knapp 30 Minuten bereits wieder festen Boden unter den Füßen, aber keinerlei Überblick über meine Position im Rennen.
Auf dem Rad war es bereits von Beginn an ziemlich windig, immerhin jedoch noch bedeckt und von der Temperatur her deutlich angenehmer als in den Tagen zuvor. Ich fand schnell einen guten Rhythmus und blieb weiter auf der Überholspur. Auf den breiten Straßen und Abfahrten ohne jeglichen technischen Anspruch konnte ich kurzzeitig mal knapp 83 km/h erreichen und so stand, ohne mich schon hier voll zu verausgaben, am Ende der 90 Radkilometer trotz mehr als 900 Höhenmeter eine Radzeit von 2:24 h, die ich angesichts der Vorbereitung so nicht erwartet hatte.
Der abschließende Lauf begann dann bei mittlerweile doch sehr sonnigem Wetter und Temperaturen von um die 30 Grad mit einem mehrere Kilometer langen Anstieg. Trotzdem bin ich schnell ganz ordentlich in Tritt gekommen und auch wenn der kräftige Wind teilweise ziemlich bremste, konnte ich auf dem eher welligen Teil nach dem Anstieg noch etwas zulegen. Auch zum Ende hin konnte ich meinen Lauf noch gut durchziehen und mit einer 1:28 h Zeit für den Halbmarathon mit rund 260 Höhenmetern noch ein starkes Ergebnis erzielen.
In der AK 30-34 brachte mich dies mit der Gesamtzeit von 4:26:17 h auf Rang 7, bei den Männern auf Rang 40 und insgesamt auf Rang 44 von über 2000 Startern, da ich auch den ersten vier Profidamen den Vortritt lassen musste. In Summe betrachtet war dies für mich damit ein sehr gelungener Saisonauftakt und ein super Rennen 🙂
Mathias (4:32, 5. AK 35-39) erreichte wenige Minuten nach mir das Ziel, nachdem er beim Lauf noch etwas einer Erkältung Tribut zollen musste. Justin (5:11, 26. AK 40-44), der im Vorfeld ähnliche gesundheitliche Probleme hatte, wurde zusätzlich vom Pannenteufel erwischt und verlor durch einen Platten wertvolle Zeit während Uwe (5:37, 25. AK 50-54)nach Schwierigkeiten mit seiner Schwimmbrille sich bei einem seiner ersten Triathlonwettkämpfe insgesamt sehr ordentlich schlug.
Den Gesamtsieg sicherte sich übrigens Doppelolympiasieger Alistair Brownlee mit einem ganz starken Rennen bei seinem erst zweiten Start über die Mitteldistanz in der Wahnsinnszeit von 3:41:58 h vor Vorjahressieger Lionel Sanders und Sebastian Kienle, der als guter Dritter das Podest komplettierte (Bericht Profirennen tri2b.com).
Alle Ergebnisse gibt es hier auf der Rennhomepage, hier geht es zu meinem Ergebnis mit Splits.

Sonntags war dann leider schon wieder packen angesagt und die Heimreise begann mit der Rückfahrt nach Las Vegas, in die wir einen Abstecher zum Hoover Dam einbauten.
Am Abend und am Montagvormittag blieb dann noch etwas Zeit, um nochmal das Flair von Las Vegas zu genießen (das letzte Bild unten ist übrigens im Venetian Casino-Hotel), bevor dann am Nachmittag der Rückflug startete, der uns am Dienstag zum Abschluss der sehr gelungenen Reise wieder nach Frankfurt brachte.

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Triathlon-Saisonauftakt rückt näher – Frühjahrstraining läuft (25.03.-02.04.2017)

Aktuell sind es noch rund 5 Wochen bis zu meinem ersten Triathlon der Saison 2017. Da dann gleich eine Reise über den großen Teich ansteht und in Utah mit dem Ironman 70.3 St. George eine recht anspruchsvolle Mitteldistanz den Saisonauftakt bildet, hieß es nun dringend an der Trainingsqualität und insbesondere auf dem Rad auch an den Umfängen zu arbeiten. Ursprünglich hatte ich geplant dies mit meinen Reisekameraden für St. George gemeinsam auf Mallorca zu tun. Noch bevor die Trainingslagerbuchung fix war, musste ich diese Option allerdings wegen einem zweitägigen Fortbildungstermin bereits wieder zu den Akten legen 😦
Nach kurzer Überlegung, für die verbleibenden 5 Tage noch in die Sonne zu fliegen, fiel aber letztlich die Entscheidung, dass hierfür der Aufwand unverhältnismäßig groß wäre und den Trainingsblock lieber in der Heimat zu absolvieren.

Der Plan sah damit aus wie folgt:
Samstag/Sonntag (25./26.3.) volle Trainingstage, Montag/Dienstag (27./28.3.) Fortbildung mit der Option eventuell abends noch was zu machen, Mittwoch/Donnerstag (29./30.3.) volle Trainingstage, Freitag (31.3.) Regenerationstag und Samstag/Sonntag (1./2.4.) volle Trainingstage.
Nahezu optimales Trainingsgelände habe ich sowieso vor der Haustür und zum Glück hat auch das Wetter prima mitgespielt und für Top-Bedingungen gesorgt, so dass ich über diese 9 Tage in Summe rund 36 Trainingsstunden verbuchen konnte. Insgesamt kamen so neben ein wenig allgemeiner Athletik und knapp 9 Schwimmkilometern rund 100 Laufkilometer und fast 680 Radkilometer zusammen.
Verglichen mit einer „normalen“ Trainingslagerwoche bin ich damit sicher etwas weniger Rad gefahren, aber überdurchschnittlich viel gelaufen. Was mich allerdings neben den doch ganz ordentlichen Umfängen positiv stimmt ist vor allem auch die Qualität. Dazu noch ein paar Eckdaten einiger Einheiten:
26.3. Koppeleinheit 100 km Rad + 25 km Lauf (nicht ganz flach, 4:30 min/km im Schnitt)
30.3. morgens 28 km Lauf mit ca. 350 HM, mittags 123 km Rad in 4:05 h, rund 1.200 HM
1.4. morgens Lauf mit 3 x 200/2.000/400/1.000/400/2.000/3 x 200 m, mittags 86 km Rad in 2:35 h (mit rund 700 HM und zwei schnellen Abschnitten mit je ca. 9 km)
2.4. „Königsetappe“ Rad zum Abschluss mit 140 km und 2.000 HM

Sturm auf die Burg: Halbzeit beim 28 km Lauf und Fotostopp auf Hohenwittlingen

Das Fundament ist also gelegt, nun heißt es noch ein paar Tage erholen und dann bei hoffentlich ähnlich guten Bedingungen im eher launischen April an den kommenden Wochenenden und über die Osterfeiertage nochmals ein paar (Rad-)Kilometer draufpacken, dann kann St. George kommen 🙂
Für die Langdistanz im Oktober und eine realistische Chance auf eine Kona-Quali für 2018 muss dann allerdings auch noch das Sommertraining gut laufen und vor allem auf dem Rad der Umfang nochmal steigen. Bis dahin ist aber auch noch eine Menge Zeit und jetzt freue ich mich erst mal auf den anstehenden Saisonauftakt 🙂

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Sieg beim Bärlauchlauf in Reudern (19.03.2017)

Um nach einigen gefühlt ganz ordentlichen Trainingswochen mal wieder die aktuelle Form zu testen und gleichzeitig noch ein paar schnelle Kilometer zu sammeln, kam der heutige Bärlauchlauf gerade richtig. Diesen regionalen 10er hatte ich bereits 2014 gewonnen und da die einzige Änderung der Strecke in der Abfolge der beiden zu laufenden Schleifen bestand, wusste ich bereits was mich auf der dank einiger Höhenmeter nicht gerade leichten Strecke erwartete. Bei eigentlich angenehmen Temperaturen aber einem doch recht frischen Wind herrschten trotz des Regens vom Vortag nahezu perfekte Laufbedingungen.

Vom Start weg machte neben einigen anderen Athleten auch mein früherer Vereinskollege Bernd Weis erst mal ordentlich Tempo bevor sich nach ein paar hundert Metern in Christoph Groß von der LG Steinlach ein weiterer Bekannter an die Spitze setzte. Diese kleine Lücke konnte ich nach eher verhaltenem Start aber bis km 1 wieder schließen und ab da ging es gemeinsam weiter vorne weg. Zunächst konnte sich mit Heiko Thiele ein weiterer ehemaliger Vereinskamerad noch im Windschatten halten, der Rest verlor aber schon hier den direkten  Kontakt.

Bärlauchwecken für alle Finisher

In der ersten längeren Steigung bis etwa zum km 3 musste dann auch Heiko abreißen lassen und fiel im weiteren Verlauf dem hohen Anfangstempo Tribut zollend noch bis auf Rang 9 zurück. Auch Christoph konnte auf dem folgenden flacheren Teilstück mein Tempo nicht mehr ganz halten und verlor etwas an Boden. Ab da ging es für mich alleine vorne weg und ich konnte den Vorsprung nach und nach auf knapp über 20 Sekunden ausbauen. Letztlich hieß das für mich dann erneuter Sieg in 34:56 Minuten und damit sogar ein paar Sekunden schneller als 2014 🙂

Christoph sicherte sich ungefährdet Rang 2 in 35:19 Minuten vor Stefan Rabausch in 36:11 Minuten, Bernd belegte in 37:57 Minuten am Ende Rang 8.

Sieg beim Bärlauchlauf 2017 über 10 km

Die Ergebnisse des heutigen Laufs gibt es hier auf der Seite des TSV Beuren.

Fotos des Rennens gibt es ebenfalls hier auf der Veranstalterseite.

Mein Fazit in Bezug auf die Organisation der Veranstaltung von 2014 gilt nach wie vor, auch wenn die Zeitmessung mittlerweile über Transponder läuft: klein und teilweise auf das Nötigste beschränkt, aber insgesamt eine super Sache 🙂

Bezüglich meiner aktuellen Form bin ich ebenfalls sehr zufrieden nach dem heutigen Lauftest und auch der letzte Schwimmtest im Trainig lief gut. Nur auf dem Rad fehlen im Moment noch einige Kilometer und dafür auch einige freie Tage mit ein paar Sonnenstrahlen 😉
Ich hoffe, dass sich das nun nach und nach mit dem anstehenden Frühling bessert und habe als zusätzliche Motivationshilfe meine Saisonplanung in den letzten Wochen noch etwas voran getrieben. Mit dem Ironman Louisville, Kentucky im Oktober steht damit nun auch ein weiterer Saisonhöhepunkt fest und die Kona-Quali für 2018 dort ist das große Ziel für dieses Jahr 🙂

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Wettkampfauftakt 2017 mit dem 3. Alb-Gold Winterlauf in Reutlingen (11.02.2017)

Ringsum hat in den letzten Wochen die Grippewelle zugeschlagen, aber ich hatte das große Glück, dass ich bis auf ein paar Tage mit leichtem Kratzen im Hals gesund geblieben bin und auch für die Jahreszeit ziemlich gut trainieren konnte. Das mit dem Training hat dann aus verschiedenen Gründen seit Anfang dieser Woche nicht mehr so ganz geklappt und deshalb habe ich mich dann bei super Laufwetter erst am Samstagmorgen entschieden, doch nach Reutlingen zum 3. Alb-Gold Winterlauf zu fahren. Auf die Art wollte ich noch ein paar schnelle Kilometer sammeln und gleichzeitig nach rund zwei Monaten Wettkampfpause mal wieder die aktuelle Form testen.
Also stand ich nun zum ersten Mal im Trikot des TSV Dettingen/Erms hinter der Startlinie im bunt gemischten Feld der 5- und 10-km-Läufer.

Start zum 3. Alb-Gold Winterlauf Reutlingen 2017, Foto: P. Steiner

Start zum 3. Alb-Gold Winterlauf Reutlingen 2017, Foto: P. Steiner

Die Spitze verschwand direkt nach dem Start schnell aus dem Blickfeld und ich versuchte auf der abgesehen von einem längeren Anstieg nur leicht welligen Runde nach einem etwas verhaltenen Start ein gutes Tempo zu finden. Am Ende der ersten Runde bogen dann die 5-km-Läufer Richtung Ziel am Kreuzeiche-Stadion ab während für den 10er eine nur geringfügig abweichende zweite Runde zu laufen war. Die fiel mir zwar, insbesondere am Anstieg, etwas schwerer als die erste Schleife, insgesamt konnte ich das Rennen aber ganz gut zu Ende laufen.
Nach 36:27 Minuten für die mit in Summe rund 100 Höhenmetern doch nicht ganz so leichte 10 km Strecke erreichte ich schließlich auf Gesamtrang 10 und als 4. der M30 das Ziel. Sicher keine Top-Zeit und ich hoffe, dass ich da in den nächsten Wochen noch etwas zulegen kann, aber auf jeden Fall ein solides Ergebnis mit dem ich für den aktuellen Stand zufrieden sein kann und auf dem sich aufbauen lässt.

Ergebnisse gibt es hier bei SIFI-Timing.

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Start ins Jahr 2017, Ski-LL-Camp (02.-06.01.2017) und Ausblick

Foto: AN / www.studio-hoch-27.de

Foto: AN / studio-hoch-27.de

Kaum hat das Jahr begonnen, ist der erste Trainingsblock für 2017 auch schon erfolgreich absolviert. Mit dem AusdauerNetzwerk war ich zum wiederholten Mal unterwegs um unter professioneller Anleitung an meiner Ski-Langlauf-Technik zu feilen und mit alternativem Training die ersten Grundlagen für die Triathlon-Saison zu legen. Nachdem im  Allgäu anfangs der Woche noch Schneemangel herrschte und ein Training praktisch nur auf einer kurzen Kunstschneerunde in Balderschwang und auf der Weltcup-Strecke in Oberstdorf möglich war, verwandelte sich die Region im Lauf des Camps in ein Winterwunderland.

Foto: AN / studio-hoch-27.de

Foto: AN / studio-hoch-27.de

Insgesamt also ein anstrengender aber sehr gelungener Jahresauftakt. Nach den aktuellen Schneefällen lässt sich das vielleicht sogar am kommenden Wochenende auch daheim fortsetzen, bevor sich dann in den kommenden Wochen der Fokus schon wieder langsam in Richtung Sommersaison und spezifischerem Training verschiebt.

Dies wird auch notwendig sein, da zwischenzeitlich die ersten Rennen als Eckpunkte meiner Wettkampfsaison 2017 feststehen. Der erste echte Härtetest wartet bereits Anfang Mai mit dem Ironman 70.3 St. George in Utah, USA. Nur drei Wochen nach der Reise über den großen Teich geht es dann wie bereits 2016 beim Powerman in Ulm um die DM-Titel auf der Duathlon-Langdistanz. Ein weiterer Höhepunkt soll dann die DM auf der Triathlon-Mitteldistanz beim Allgäu-Triathlon in Immenstadt Ende August werden.
Sollte ich das terminlich irgendwie mit meinem Beruf vereinbaren können, würde ich dann gerne im Herbst noch ein Ironman-Rennen mit der Chance auf eine Hawaii-Quali für 2018 bestreiten. Zur Vorbereitung und natürlich in der Hoffnung auf ein paar tolle Radtage habe ich außerdem noch eine Alpentour und die Durchquerung der Pyrenäen mit dem AusdauerNetzwerk im Hinterkopf 🙂
Dazwischen wird sich dann sicherlich noch Zeit für das ein oder andere kürzere Rennen finden 😉
Auch wenn sich das zwischenzeitlich alles nur noch auf Hobby-Niveau bewegt und teilweise auch von der Urlaubsplanung/-genehmigung abhängt, wird also wohl wieder ein recht ordentlicher Wettkampfkalender zusammenkommen.

Im Unterschied zu den letzten Jahren werde ich dabei allerdings nun für den TSV Dettingen/Erms am Start sein. Nach den sehr schönen und auch sportlich unglaublich erfolgreichen Jahren beim AST Süßen, für die ich mich an dieser Stelle auch nochmals beim ganzen Team bedanke, habe ich nun mit Jahresanfang den Wechsel zurück in die Heimat vollzogen.
Bereits 2016 hatte ich wieder vermehrt mit einigen ehemaligen Vereinskollegen aus SG-Zeiten, die zwischenzeitlich unter dem Dach der Radabteilung des TSV untergekommen sind, trainiert. Mit meinem schon im letzten Jahr beschlossenen Ausstieg aus dem Ligabetrieb und dem weiter reduzierten Zeitrahmen fürs Training war es nun an der Zeit den Großteil des Trainings über die Angebote des TSV wieder vor Ort zu konzentrieren und damit in letzter Konsequenz auch den Startpass für den TSV zu beantragen. Ich hoffe nun, dass ich Vollzeitjob und Sport auch in Zukunft einigermaßen koordinieren kann, freue mich schon auf die kommende Wettkampfsaison und schiele bereits mit einem Auge auf Kona 2018 😉

Ich wünsche euch allen noch einen guten Start ins Jahr 2017, Gesundheit, viel Spaß und Erfolg in der anstehenden Saison!

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Jahresende = Auftakt zur DJK-Winterlaufserie, Start mit Platz 3 über 10 km (17.12.2016)

Auf den ersten Blick  bedeutet die Überschrift eigentlich: „Alles wie immer.“. Genauer betrachtet gab es beim 1. Lauf zur 29. DJK-Winterlaufserie in Göppingen aber für mich doch einiges, was sich deutlich von allen vorherigen Rennen unterschied.
Zwar hatte mich der Vorbericht in der NWZ noch als Garant für ein spannendes Rennen um Platz zwei gehandelt, – Rang 1 hatte Streckenrekordler Markus Weiß-Latzko praktisch mit der Anmeldung gebucht 😉 – aber nach nun fast einem Jahr Vollzeit-Job und entsprechend deutlich reduziertem Trainingsumfang war dies nicht unbedingt zu erwarten.

Bei kühlen Temperaturen aber sehr gut zu laufender Strecke zog sich dann das Feld auch recht schnell auseinander, Markus vorne weg verfolgt von seinem Teamkameraden Johannes Großkopf und dahinter ich mit zwei guten Bekannten: Tobias Huber und Michael Röhm, beides Triathleten, die den parallel gestarteten 5 km Lauf unter sich ausmachten. Markus lief das Rennen locker mit rund einer Minute Vorsprung auf Hannes nach Hause, dessen zweiter Platz wiederum zu keiner Zeit in Gefahr war, da er seinen Abstand zu mir kontinuierlich auf mehr als 1:15 Minuten ausbauen konnte.
Mit meiner Gesamtzeit von 35:27 Minuten auf die mit mehr als 100 Höhenmetern doch recht anspruchsvolle Strecke kann ich mit etwas Abstand betrachtet zu dieser Jahreszeit nun auch ziemlich zufrieden sein und Gesamtrang 3 ist eine nette Zugabe.
Eher erschreckend ist allerdings, dass mit so einer Zeit noch eine Podestplatzierung möglich ist. Noch vor ein paar Jahren hätte das mit viel Glück gerade noch für die Top-Ten gereicht. Zwar wäre ich unabhängig von der Platzierung gerne etwas schneller gewesen, die alten Glanzzeiten sind aber eben doch ein paar Jahre her und vor allem unter anderen Trainingsbedingungen zu Stande gekommen.
Trotzdem stimmt mich der Lauf durchaus zuversichtlich, dass die gesammelten Lebenstrainingskilometer in Kombination mit dem aktuellen Trainingsumfang mir auch in den kommenden Jahren noch ein paar gute Rennen auf ordentlichem Niveau ermöglichen 🙂

Eine wichtige Änderung wird es allerdings dabei geben: der DJK-Lauf war mein letzter Wettkampf im Dress des AST Süßen.
Nachdem ich bereits im Sommer meinen Rückzug aus der Liga angekündigt hatte, habe ich mich zwischenzeitlich auch entschieden, ab Anfang 2017 für den TSV Dettingen/Erms zu starten.
Dazu und zu meiner Saisonplanung später mehr, jetzt erst mal Frohe Weihnachten und besinnliche Festtage!

Hier bei abavent gibt es die Ergebnisse vom DJK-Lauf.

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